Es ist Samstag. Samstage sind toll. Eigentlich. Aber es gibt da so Dinge im Kopf, die selbst einen Samstag dazu bringen, sich doof anzufühlen.
Im Moment sitze ich im Wohnzimmer. Wir mixen ein wenig Musik, trinken Wodka-Ahoi *lol* und reden. Es ist gemütlich und ausgeglichen. Aber dennoch hab ich im Moment immer im Hinterkopf, dass mir was ganz entscheidenes fehlt... so im Leben. Dauernd.
Dabei sind Samstage viel zu schade dafür, sich nicht gut zu fühlen oder immer an etwas denken zu müssen, das einem irgendwie fehlt.
Wenn man doch den Kopf einfach mal abschalten könnte, würde alles vllt. ein wenig einfacher sein, unbefangener, unbelastet.
Einfach mal fallen lassen... Einfach mal ich selbst sein. Lange ist es her....
Im Moment sitze ich im Wohnzimmer. Wir mixen ein wenig Musik, trinken Wodka-Ahoi *lol* und reden. Es ist gemütlich und ausgeglichen. Aber dennoch hab ich im Moment immer im Hinterkopf, dass mir was ganz entscheidenes fehlt... so im Leben. Dauernd.
Dabei sind Samstage viel zu schade dafür, sich nicht gut zu fühlen oder immer an etwas denken zu müssen, das einem irgendwie fehlt.
Wenn man doch den Kopf einfach mal abschalten könnte, würde alles vllt. ein wenig einfacher sein, unbefangener, unbelastet.
Einfach mal fallen lassen... Einfach mal ich selbst sein. Lange ist es her....
Es liegen 2,5 Wochen hinter mir, in denen ich krank geschrieben war. Burn-Out. Ich bin nur noch eine Hülle, fühle mich leer und unausgefüllt. Keine Lust zu nichts mehr, keine Kreativität, keine Motivation, Pessimismus.
Die Auszeit tat mir gut, jedoch hat sie an der Situation nichts geändert. Auf der Arbeit, der ich seit 3 Tagen wieder nachgehe, habe ich nun eine Halbtagskraft, die während meiner Abwesenheit tapfer versuchte mich zu vertreten.
Ein weiterer Arzttermin steht noch aus, nächste Woche. Ich weiss nicht was das wird und ob man überhaupt etwas tun kann. Lediglich Abstand zu allem und wieder zu mir finden, könnten diesem schweigenden Chaos in mir noch zusetzen und es vielleicht vertreiben. Dazu reichen aber 2,5 Wochen nicht. Lange nicht.
Gestern habe ich meinem Vorgesetzten gesagt, dass ich gehen werde. Dass die Arbeit mir hier keinen Spaß mehr macht und ich mich weiterentwickeln möchte und ich hier aber keine Möglichkeiten mehr dafür sehe. Er hat es eingesehen, jedoch rief er auch Schuldgefühle in mir hervor.
Diese miesen fiesen Schuldgefühle habe ich immer, wenn ich für mich selbst eintrete. Sei es auf der Arbeit, bei Freunden oder in der Familie. Immer zu habe ich Schuldgefühle wenn ich "nein" sage oder wenn ich eine andere Meinung vertrete oder mich unrecht behandelt fühle und dies auch kund tue.
Normal ist das nicht und es wird ein langer Weg zu mir zurück. Zu dem, was ich einmal war.
Die Auszeit hat bewirkt, dass ich merkte, dass ich tatsächlich einmal Zeit habe für andere Dinge, dass ich es sogar schön finde mir Zeit für jemanden zu nehmen oder einfach nur mal ein Buch zu lesen.
Kaum kam ich Montag von der Arbeit, war es, als hätte es diese Auszeit nicht gegeben. Am liebsten hätte ich mich eingesperrt, wollte meine Ruhe, wollte nicht noch zusätzlichen Freizeitstress. Seit 3 Tagen nun blocke ich wieder alles ab... Ich vernachlässige wieder alles. Ich schleppe mich zur Arbeit und versuche den Tag hinter mich zu bringen. Danach bin ich wieder leer, die Hülle, die Hülle die keine Meinung vertreten will, die niemanden hören oder sehen will und die irgendwie perspektivlos ist.
Ein Teufelskreis...
Die Auszeit tat mir gut, jedoch hat sie an der Situation nichts geändert. Auf der Arbeit, der ich seit 3 Tagen wieder nachgehe, habe ich nun eine Halbtagskraft, die während meiner Abwesenheit tapfer versuchte mich zu vertreten.
Ein weiterer Arzttermin steht noch aus, nächste Woche. Ich weiss nicht was das wird und ob man überhaupt etwas tun kann. Lediglich Abstand zu allem und wieder zu mir finden, könnten diesem schweigenden Chaos in mir noch zusetzen und es vielleicht vertreiben. Dazu reichen aber 2,5 Wochen nicht. Lange nicht.
Gestern habe ich meinem Vorgesetzten gesagt, dass ich gehen werde. Dass die Arbeit mir hier keinen Spaß mehr macht und ich mich weiterentwickeln möchte und ich hier aber keine Möglichkeiten mehr dafür sehe. Er hat es eingesehen, jedoch rief er auch Schuldgefühle in mir hervor.
Diese miesen fiesen Schuldgefühle habe ich immer, wenn ich für mich selbst eintrete. Sei es auf der Arbeit, bei Freunden oder in der Familie. Immer zu habe ich Schuldgefühle wenn ich "nein" sage oder wenn ich eine andere Meinung vertrete oder mich unrecht behandelt fühle und dies auch kund tue.
Normal ist das nicht und es wird ein langer Weg zu mir zurück. Zu dem, was ich einmal war.
Die Auszeit hat bewirkt, dass ich merkte, dass ich tatsächlich einmal Zeit habe für andere Dinge, dass ich es sogar schön finde mir Zeit für jemanden zu nehmen oder einfach nur mal ein Buch zu lesen.
Kaum kam ich Montag von der Arbeit, war es, als hätte es diese Auszeit nicht gegeben. Am liebsten hätte ich mich eingesperrt, wollte meine Ruhe, wollte nicht noch zusätzlichen Freizeitstress. Seit 3 Tagen nun blocke ich wieder alles ab... Ich vernachlässige wieder alles. Ich schleppe mich zur Arbeit und versuche den Tag hinter mich zu bringen. Danach bin ich wieder leer, die Hülle, die Hülle die keine Meinung vertreten will, die niemanden hören oder sehen will und die irgendwie perspektivlos ist.
Ein Teufelskreis...
Vernachlässigt wurden von mir in letzter Zeit einige Dinge: soziale Kontakte, dieser Blog, Twitter, E-Mails, Telefonanrufe. Noch schlimmer ist jedoch, dass ich mich selbst von mir vernachlässigt fühle.
In den letzten Wochen hat die Arbeit in meinem Kopf viel zu viel Platz eingenommen und ich fühle mich schwindelig dadurch. Auch weil ich das Gefühl habe, es wird einfach nicht besser. Deshalb habe ich gestern Urlaub beantragt. Wieder nur kleckerhafterweise 7 Arbeitstage. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal zwei Wochen oder mehr am Stück eine Auszeit nehmen konnte. Mittlerweile traue ich mich das nicht mehr. Schlimm genug, dass ich im Urlaub nahezu jeden Tag mit Anrufen belästigt werde, so dass ich keinen 100%igen Abstand gewinnen kann.
Und nun wieder stellt sich die Frage, ob sie mir den Urlaub genehmigen können, wer soll meine Vertretung machen, was könnte passieren und wie weit erstreckt sich mein Verantwortungsrahmen. Ernüchternd, aber niemand in der Firma weiss genau, was ich überhaupt für Aufgaben habe. Niemand weiss wirklich, wie groß das Pensum ist, dass ich täglich versuche zu bewältigen. Es interessiert auch niemanden, bis mir Fehler unterlaufen. Dann wird großartig nachgehakt und nachgeforscht warum es überhaupt soweit kommen konnte. Dass ich mittlerweile ausgelaugt bin, dauernde Schuldgefühle habe und mich überlastet fühle, war nur eine Frage der Zeit. Seit 6 Jahren bin ich in der Firma. Vor 2 Jahren wurde die Situation schlimm, aber seit 8 Monaten, seit dem also meine einzige mit mir zusammen arbeitende Kollegin und meine einzige Vertretung das Unternehmen verließ und natürlich nicht ersetzt wurde, mir ihr gesamter Aufgaben- und Verantwortungsbereich stillschweigend aufgedrückt wurde, wurde es unerträglich.
Beinahe täglich gebe ich Warnschüsse ab. Meine Pflicht, meinen nächsten Vorgesetzten über die Situation zu informieren, habe ich längst getan und ihn oft genug wiederholt. Es hat nichts geändert. Im Gegenteil, man nimmt an, die Situation wäre nur vorübergehend so belastend und es gäbe keinen Anlass eine von mir so ersehnte Halbtagskraft einzustellen. Ich dagegen habe hin- und her überlegt und sehe nirgends in naher Zukunft, nicht mal in ferner Zukunft, also nicht in absehbarer Zeit eine Besserung.
Ich bin es leid im Sinne des Unternehmens zu denken, wenn meine Warnungen, wie gefährlich es ist, dass niemand so recht weiss, was ich überhaupt tue, nie erhört werden. Es ist für das Unternehmen schädlich und für mich nun ebenso.
Den Schritt, mir selbst einzugestehen, dass es einfach zu viel ist, dass es nicht schaffbar ist, dass ich nur noch quantitative Arbeit statt qualitativer leisten kann, habe ich getan. Als nächstes folgen Konsequenzen. So oder so, es muss sich was ändern...
In den letzten Wochen hat die Arbeit in meinem Kopf viel zu viel Platz eingenommen und ich fühle mich schwindelig dadurch. Auch weil ich das Gefühl habe, es wird einfach nicht besser. Deshalb habe ich gestern Urlaub beantragt. Wieder nur kleckerhafterweise 7 Arbeitstage. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal zwei Wochen oder mehr am Stück eine Auszeit nehmen konnte. Mittlerweile traue ich mich das nicht mehr. Schlimm genug, dass ich im Urlaub nahezu jeden Tag mit Anrufen belästigt werde, so dass ich keinen 100%igen Abstand gewinnen kann.
Und nun wieder stellt sich die Frage, ob sie mir den Urlaub genehmigen können, wer soll meine Vertretung machen, was könnte passieren und wie weit erstreckt sich mein Verantwortungsrahmen. Ernüchternd, aber niemand in der Firma weiss genau, was ich überhaupt für Aufgaben habe. Niemand weiss wirklich, wie groß das Pensum ist, dass ich täglich versuche zu bewältigen. Es interessiert auch niemanden, bis mir Fehler unterlaufen. Dann wird großartig nachgehakt und nachgeforscht warum es überhaupt soweit kommen konnte. Dass ich mittlerweile ausgelaugt bin, dauernde Schuldgefühle habe und mich überlastet fühle, war nur eine Frage der Zeit. Seit 6 Jahren bin ich in der Firma. Vor 2 Jahren wurde die Situation schlimm, aber seit 8 Monaten, seit dem also meine einzige mit mir zusammen arbeitende Kollegin und meine einzige Vertretung das Unternehmen verließ und natürlich nicht ersetzt wurde, mir ihr gesamter Aufgaben- und Verantwortungsbereich stillschweigend aufgedrückt wurde, wurde es unerträglich.
Beinahe täglich gebe ich Warnschüsse ab. Meine Pflicht, meinen nächsten Vorgesetzten über die Situation zu informieren, habe ich längst getan und ihn oft genug wiederholt. Es hat nichts geändert. Im Gegenteil, man nimmt an, die Situation wäre nur vorübergehend so belastend und es gäbe keinen Anlass eine von mir so ersehnte Halbtagskraft einzustellen. Ich dagegen habe hin- und her überlegt und sehe nirgends in naher Zukunft, nicht mal in ferner Zukunft, also nicht in absehbarer Zeit eine Besserung.
Ich bin es leid im Sinne des Unternehmens zu denken, wenn meine Warnungen, wie gefährlich es ist, dass niemand so recht weiss, was ich überhaupt tue, nie erhört werden. Es ist für das Unternehmen schädlich und für mich nun ebenso.
Den Schritt, mir selbst einzugestehen, dass es einfach zu viel ist, dass es nicht schaffbar ist, dass ich nur noch quantitative Arbeit statt qualitativer leisten kann, habe ich getan. Als nächstes folgen Konsequenzen. So oder so, es muss sich was ändern...