
Befreit aus dem krankmachenden Job. Endlich. Resturlaub wurde gewährt, konnte einen Monat zu hause bleiben, bis auf einen Tag, da musste ich einspringen.
Nun bin ich offiziell arbeitslos. Ohne Bezüge, da ich selbstverschuldet dazu gekommen bin. Mir ist das wurst. Zeit ist unbezahlbar.
Mein Körper allerdings nutzt diese Ruhepause um alle Seuchen, die ich all die Jahre unterdrückt und nicht ausklingen lassen hab, da ich "nicht krank sein konnte", einmal ordentlich zu durchleben. Eins nach dem anderen bricht aus und ich lieg fast nur noch flach. Ohne Krankenversicherungsschutz btw.... Aber zum Arzt will ich auch nicht, die haben bei mir verschissen. Der Arzttermin, der noch ausstand, war bei einer Neurologin, die mir ein Antidepressivum verschreiben wolle und meinte, weil ich es nicht haben wollte, dass ich garnicht krank sei und hat mich wieder zur Arbeit geschickt.
Der erste Arzt will mir nun kein Attest ausstellen, er sei ja nicht befähigt dafür. Lügen verteilen bitte an wen anders, nicht an mich. Die Neurologin hab ich erst garnicht gefragt.
Außerdem ist es für mich schwer, mich jetzt über mich selbst zu definieren, wo ich es doch vorher immer nur über die Arbeit tat. Wer bin ich? Wer war ich? Ich fühle mich wie ein Junky auf Turky, allerdings noch lange nicht geheilt und nicht willig wieder mit dem "Stoff" anzufangen, der Gesellschaft und ihren Zwängen zum Trotz. Ich will einfach noch nicht.
Ich scheiß auf alles, ich mach jetzt mein Ding... Ich versklave mich nicht länger.
Nun bin ich offiziell arbeitslos. Ohne Bezüge, da ich selbstverschuldet dazu gekommen bin. Mir ist das wurst. Zeit ist unbezahlbar.
Mein Körper allerdings nutzt diese Ruhepause um alle Seuchen, die ich all die Jahre unterdrückt und nicht ausklingen lassen hab, da ich "nicht krank sein konnte", einmal ordentlich zu durchleben. Eins nach dem anderen bricht aus und ich lieg fast nur noch flach. Ohne Krankenversicherungsschutz btw.... Aber zum Arzt will ich auch nicht, die haben bei mir verschissen. Der Arzttermin, der noch ausstand, war bei einer Neurologin, die mir ein Antidepressivum verschreiben wolle und meinte, weil ich es nicht haben wollte, dass ich garnicht krank sei und hat mich wieder zur Arbeit geschickt.
Der erste Arzt will mir nun kein Attest ausstellen, er sei ja nicht befähigt dafür. Lügen verteilen bitte an wen anders, nicht an mich. Die Neurologin hab ich erst garnicht gefragt.
Außerdem ist es für mich schwer, mich jetzt über mich selbst zu definieren, wo ich es doch vorher immer nur über die Arbeit tat. Wer bin ich? Wer war ich? Ich fühle mich wie ein Junky auf Turky, allerdings noch lange nicht geheilt und nicht willig wieder mit dem "Stoff" anzufangen, der Gesellschaft und ihren Zwängen zum Trotz. Ich will einfach noch nicht.
Ich scheiß auf alles, ich mach jetzt mein Ding... Ich versklave mich nicht länger.
Wenn man sich an Menschen wendet, weil es einem schlecht geht, weil man Unterstützung und Trost sucht, Verständnis und all dies, dann ist es bitter, wenn man sich entschuldigen soll für das, was man ist.
In der letzten Zeit wird mir bewusst, dass der Egoismus um mich herum mich langsam zersetzt, mich auffrisst. Monatelang stelle ich mich selbst zurück und tue, was von mir verlangt wird. Ausnahmslos. So sehr, dass ich Hilfe bei einem Arzt gesucht habe. Ich habe die Schuld auf mich genommen obwohl ich es ungerecht fand, nur anderen zu Liebe. Meinem Umfeld begegne ich mit allergrößtem Respekt, selbst wenn er oft unverdient ist. Wenn man mir ins Gesicht geschlagen hat, dann habe ich mich hinterher dafür entschuldigt, meinem Gegenüber einen Grund für den Schlag gegeben zu haben, auch wenn es keinen gab.
Ich habe mich klein gemacht, unscheinbar. Hatte kein Vertrauen mehr zu mir selbst, habe mich verloren, noch bevor ich mich wiederfinden konnte.
Mein Leben ist kein Gefallen... Ich lebe nicht um anderen einen Gefallen nach dem nächsten zu tun um letztendlich noch dafür gehasst zu werden. Dabei bleibe ich zu sehr auf der Strecke.
Auf meinen Gefühlen wird herumgetrampelt. Es tut weh, oh ja, das tut es. Aber egal, wie oft ich das sage, es wird weitergetrampelt. Und am Ende des Tages stehe ich noch als Täter da, weil ich mich nicht so verhalten habe, wie mein Umfeld es erwartet hat.
Wer mich nicht so mag, wie ich wirklich bin, ohne dass ich mich verformen / verstellen / verleugnen muss, der hat mich nie gemocht! Auf Heucheleien und gesprochene Worte, die nicht umgesetzt werden, gebe ich nichts mehr.
Ein Mensch, der sich selbst so wichtig ist, dass er den Blick für das Wesentliche verlor, hat mich nicht verdient.
Ich bin kein besserer Mensch, nein das nicht. Aber ich bin ein Mensch, der noch fähig ist auf andere einzugehen, sich versucht in sie hinein zu versetzen, sie zu erkennen. Ein Mensch, der sie nicht mit einer Illusion vergleicht um ihnen im nächsten Moment zu sagen, dass sie es nicht wert gewesen sind, weil sie sind wie sie sind.
Jedes Wort ist zu viel.
Ich bin bereits leer.
you've raped my faith, you've stolen everything I believed in, but you'll never get that close again to rip my heart out
In der letzten Zeit wird mir bewusst, dass der Egoismus um mich herum mich langsam zersetzt, mich auffrisst. Monatelang stelle ich mich selbst zurück und tue, was von mir verlangt wird. Ausnahmslos. So sehr, dass ich Hilfe bei einem Arzt gesucht habe. Ich habe die Schuld auf mich genommen obwohl ich es ungerecht fand, nur anderen zu Liebe. Meinem Umfeld begegne ich mit allergrößtem Respekt, selbst wenn er oft unverdient ist. Wenn man mir ins Gesicht geschlagen hat, dann habe ich mich hinterher dafür entschuldigt, meinem Gegenüber einen Grund für den Schlag gegeben zu haben, auch wenn es keinen gab.
Ich habe mich klein gemacht, unscheinbar. Hatte kein Vertrauen mehr zu mir selbst, habe mich verloren, noch bevor ich mich wiederfinden konnte.
Mein Leben ist kein Gefallen... Ich lebe nicht um anderen einen Gefallen nach dem nächsten zu tun um letztendlich noch dafür gehasst zu werden. Dabei bleibe ich zu sehr auf der Strecke.
Auf meinen Gefühlen wird herumgetrampelt. Es tut weh, oh ja, das tut es. Aber egal, wie oft ich das sage, es wird weitergetrampelt. Und am Ende des Tages stehe ich noch als Täter da, weil ich mich nicht so verhalten habe, wie mein Umfeld es erwartet hat.
Wer mich nicht so mag, wie ich wirklich bin, ohne dass ich mich verformen / verstellen / verleugnen muss, der hat mich nie gemocht! Auf Heucheleien und gesprochene Worte, die nicht umgesetzt werden, gebe ich nichts mehr.
Ein Mensch, der sich selbst so wichtig ist, dass er den Blick für das Wesentliche verlor, hat mich nicht verdient.
Ich bin kein besserer Mensch, nein das nicht. Aber ich bin ein Mensch, der noch fähig ist auf andere einzugehen, sich versucht in sie hinein zu versetzen, sie zu erkennen. Ein Mensch, der sie nicht mit einer Illusion vergleicht um ihnen im nächsten Moment zu sagen, dass sie es nicht wert gewesen sind, weil sie sind wie sie sind.
Jedes Wort ist zu viel.
Ich bin bereits leer.
you've raped my faith, you've stolen everything I believed in, but you'll never get that close again to rip my heart out