Montag, 2. Februar 2009
Bin aufgeregt. Morgen könnte ich einen Meilenstein für ein "neues" Leben legen. Vielleicht. Mir ist klar geworden, wieviel doch davon abhängt, meine weiteren Pläne unso.

Die Konditionen locken und eigentlich hab ich auch schon wieder Bock auf ein wenig geordneten Alltag. Ein paar Scheinchen wären toll, auf denen könnte ich dann in den neuen Hafen segeln.




Habe ich wieder ein Vorstellungsgespräch. Diesmal habe ich auch ernsthaftes Interesse, da die Konditionen meinen Wünschen entsprechen.

Und morgen... ist es eine Woche her. Ich denke, das war genug Zeit um finally erkennen zu können, wie groß das Interesse der Gegenseite ist. Ist quasi die Antwort auf eine ungestellte Frage. Und plötzlich fühle ich mich bestätigt in jedem kleinen Zweifel, der jemals aufkam in dem Ding.




Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.
Robert Lembke

Wenn Worte ihre Bedeutung verlieren, verlieren Menschen ihre Freiheit.
Konfuzius

Die gefährlichsten Berechnungen, die wir anstellen, nennen sich Illusionen!
Georges Bernanos

Mancher ist so überzeugt, daß er gar nicht mehr weiß, wovon.
Thomas Niederreuther

Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten.
Anonym

Wer kein schlechtes Gewissen hat, hat überhaupt keins.
Thomas Niederreuther

Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung.
Anatole France

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Albert Schweitzer

Wenn du damit beginnst, dich denen aufzuopfern, die du liebst, wirst du damit enden, die zu hassen, denen du dich aufgeopfert hast.
George Bernard Shaw

Die Freunde, die man um vier Uhr morgens anrufen kann, die zählen.
Marlene Dietrich

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht

Jemanden vergessen wollen heißt an ihn denken.
Jean de la Bruyère

Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet.
Gotthold Ephraim Lessing




Sonntag, 1. Februar 2009
... stirbt zu letzt. So langsam röchelt sie vor sich hin. In ein paar Tagen rechne ich mit ihrem Ableben.




Nachdem ich gestern diesen einmalig komischen Grusel-Film gesehen habe, hat es mir der Soundtrack sehr angetan.

Der Film im übrigen auch. (Ein im Altersheim lebender Elvis und ein schwarzer JFK, der glaubt er wäre zur Vertuschung nur so angemalt worden, kämpfen gegen den "Soul Sucker", der sich im Altersheim von "winzigen" Seelen ernährt, eine Mumie aus Ägypten).

Hier der Track, der mich besonders bewegte:







Der erste Glückskeks, den ich dieses Jahr ausgepackt habe, gleich Anfang Januar, sagte:

"Verlass Dich auf andere und Du bist verlassen".

Jetzt gebe ich ihm langsam Recht.




Samstag, 31. Januar 2009
Früher saß ich gern am Bahnhof auf dem Bahnsteig und habe gewartet. Auf nichts eigentlich. Ich saß da und habe mir ausgemalt, wohin ich fahren könnte, was ich dort tun würde.

Und dann bin ich wieder gegangen, ohne einen Zug zu betreten.




... ein wenig traurig, wenn das einzige, worüber man sich freuen kann, eine Steuererstattung ist?




Erstaunlich was man erlebt, an nur einem Abend.

Ausgewählte Zitate:

"Die da, die ist wie eine Zitrone: ausquetschen und wegwerfen. Einfach billig."

"Ich find es gut, wenn Du mit 80 noch Sex hast."

"We've got not one single enemy - except Liverpool, Manchester, London...."

"Scheiß Spießer" (sagte der einzige, der mit Hemd und Krawatte kam)

"Don't ask me where Conventry is!"

"Ich bin verliebt. Aber nicht in meine Frau."

Außerdem ein Drama, ein angestoßenes Knie mit der darauffolgenden Theateraufführung "ich muss sterben und nach einer Stunde von 2 Personen aus dem Lokal getragen werden"...

Guinness, Kilkenny, Strongbow und Jägermeister-Cola... das langte um das nötigste wegzuspülen.