Ich bin müde vom Leben. Hinlegen und schlafen, ausruhen möchte ich mich. Nicht mehr nachdenken müssen. Mir nicht mehr den Kopf zermartern müssen. Nicht mehr nach dem Unfindbaren suchen müssen. Nicht immer nur vorwärts gehen müssen.
Ich möchte stehenbleiben und erkennen wie schön alles ist. Die kleinen Farbkleckse überall genießen. Jeden Sonnenstrahl, der mich freundlich berührt. Ich möchte erkennen, wieviel Glück ich eigentlich habe. Ich möchte erkennen können, dass mein Leben wunderbar und erfüllt ist. Ich möchte nicht weiter blind nach vorne stapfen in einer grauen Wolke nur weil ich glaube, dass es so sein muss. Den Blick für die kleinen Dinge längst verloren. Keine Ziele mehr, wahrscheinlich aus Frust nicht mehr definiert. Ein bißchen wie eine Ruine. Ein bißchen wie ein wilder Park.
Ich laufe vor der alles verschluckenden Leere weg. Habe Angst, wenn ich stehenbleibe, dass ich dann nicht das Wunderbare sehe. Ich kann nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was ich in mein Leben gemalt habe, von dem wie es wirklich ist. Was ist real? Was ist von mir geschaffen? Wo lenke ich das alles hin? Und warum?
Klatschmohn. Sonne. Wärme. Schmetterlinge. Vogelgesang. Blumenduft. Eine Umarmung. Ein sanftes Wort.
Ich möchte stehenbleiben und erkennen wie schön alles ist. Die kleinen Farbkleckse überall genießen. Jeden Sonnenstrahl, der mich freundlich berührt. Ich möchte erkennen, wieviel Glück ich eigentlich habe. Ich möchte erkennen können, dass mein Leben wunderbar und erfüllt ist. Ich möchte nicht weiter blind nach vorne stapfen in einer grauen Wolke nur weil ich glaube, dass es so sein muss. Den Blick für die kleinen Dinge längst verloren. Keine Ziele mehr, wahrscheinlich aus Frust nicht mehr definiert. Ein bißchen wie eine Ruine. Ein bißchen wie ein wilder Park.
Ich laufe vor der alles verschluckenden Leere weg. Habe Angst, wenn ich stehenbleibe, dass ich dann nicht das Wunderbare sehe. Ich kann nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was ich in mein Leben gemalt habe, von dem wie es wirklich ist. Was ist real? Was ist von mir geschaffen? Wo lenke ich das alles hin? Und warum?
Klatschmohn. Sonne. Wärme. Schmetterlinge. Vogelgesang. Blumenduft. Eine Umarmung. Ein sanftes Wort.
In einer Woche ziehe ich um. Vom Palast in den Hamsterkäfig.
Ich habe keine Lust mehr in alter Scheiße rumzukramen. Habe genug Zeit in meinem Leben damit verschwendet, irgendwelchen Erinnerungen nachzuhängen und alte Suppe aufzuwärmen. Außerdem hab ich mittlerweile alles bestimmt fünf Mal aufgearbeitet und durchdacht.
Ich möchte endlich nach vorne gucken, weil sich da das Leben abspielt. Was gestern passiert ist oder vor einem Jahr lässt sich eh nicht mehr ändern und außerdem hat es immer zu irgendwas geführt, was dann doch wieder gut war.
Und das geht auch ganz ohne dass ich ständig drüber nachdenken muss was ich hätte besser machen können. Kann ich nämlich nicht. Es ist passiert.
Und ich lerne daraus, egal ob ich das nun will. Es ist ein stätiger Prozess, der sich nicht aufhalten lässt. Und das ist gut so.
Ich möchte endlich nach vorne gucken, weil sich da das Leben abspielt. Was gestern passiert ist oder vor einem Jahr lässt sich eh nicht mehr ändern und außerdem hat es immer zu irgendwas geführt, was dann doch wieder gut war.
Und das geht auch ganz ohne dass ich ständig drüber nachdenken muss was ich hätte besser machen können. Kann ich nämlich nicht. Es ist passiert.
Und ich lerne daraus, egal ob ich das nun will. Es ist ein stätiger Prozess, der sich nicht aufhalten lässt. Und das ist gut so.