Samstag, 26. September 2009
Ich saß hier so oft in letzter Zeit und fing an zu schreiben. So viel wichtiges erfüllte mich und ich wollte es "zu Papier" bringen.

Aber es ging nicht. Sobald ich anfing zu schreiben, verpuffte die Wichtigkeit. Es fühlte sich so klein und unbedeutsam an.

Ich war unfähig es so in Worte zu fassen, wie es sich in mir anfühlte. Worte sind oft nicht genug um ausdrücken zu können, was man sagen möchte.




Heute Morgen sah ich diesen Kurzfilm:

Forever's Not So Long from garrettmurray on Vimeo.

Er hat meinen Tag verändert. Er berührt mich unheimlich und ich wundere mich, wie ein Kurzflilm in 12 Minuten solche Dinge mit mir anrichten kann. Ein Meisterwerk.

Nachdem die Tränen getrocknet waren, begab ich mich auf die Straße. War überrascht wie warm und sonnig dieser Tag ist. Alles fühlte sich merkwürdig an, ein Stück aus diesem Film in mir hängend.

Alles wirkte anders. Die Menschen, die Autos, der Himmel. Ich habe das heute ein wenig bewusster wahrgenommen und frage mich, wie es wohl sein mag, wenn alles plötzlich völlig egal ist. Wenn man weiß, dass man auf einmal keinen Fehler mehr machen kann, jede Entscheidung total bedeutungslos, nur noch für diesen Moment.

Kann den Film wirklich nur empfehlen, er hat meinen Blickwinkel, zumindest für diesen einen Tag, vollkommen verändert.




Montag, 24. August 2009


einfach brilliant




Everytime I think of you
I always catch my breath.
And I'm still standig here
and you're miles away
and I'm wondering why you left.

And there's a storm that's raging
through my frozen heartt tonight.

I hear your name in certain circles
and it makes me smile

I spend my time thinking about you
and it's almost driving me wild

But it's my heart that's breaking
down this long distance line tonight.

And I ain't missing you at all
since you've been gone away.
No I ain't missing you at all
no matter what my friends say.

And there's a message in the wire
and I'm sending you this signal tonight.

You don't know how desperate I've become
and it looks like I'm losing this fight.
In your world I have no meaning
though I am trying hard to understand.

And it's my heart that's breaking
down this long distance line tonight.
And I ain't missing you at all
since you've been gone away.
No I ain't missing you at all
no matter what my friends say.

And there's a message that I'm sending
like a telegraph to your soul

If I can't bridge the distance,
stop this heartbreak overload!

etwas abgewandelt von Alison Krauss - Missing you




Finde nicht die richtigen Worte um einzukleiden, was in mir vorgeht. Und nichtmal das kann ich grad umschreiben...




Freitag, 14. August 2009




Ich lebte mal in Newcastle für einige Monate. Ich dachte ich liebte diese Stadt. Hatte "Heimweh" nach ihr und wollte nach meiner Rückkehr immer wieder dort hin. Nach 5 Jahren habe ich mir diesen Wunsch erfüllt und bin rüber geflogen. Weil ich total schlecht darin bin Kontakte langfristig zu halten, wusste ich von niemandem mehr, der dort noch wohnte, den ich kennen könnte. Lebte also in einem Hotel. Die Stadt ist immer noch toll, jung, bunt, laut und international. Aber sie ist nicht das, was sie für mich war. Ich stellte fest, dass es die Menschen waren, mit denen ich damals meine Zeit verbrachte, die meine Erinnerungen an die Stadt so rosarot füllten. Ich lernte neue Menschen kennen und war trotzdem sehr begeistert, wie offen und freundlich die Menschen dort im Gegensatz zu meiner Heimatstadt sind. Ich war also dort und habe nicht viel mitgenommen außer der Erkenntnis, dass es nicht die Stadt war, nach der ich Sehnsucht hatte. Es war die Summe aus allem, was ich damals erleben durfte.

Heute geht es mir mit Berlin so. Ich habe Urlaub und überlege, ob ich hinfahre um mir die Augen öffnen zu lassen, dass es nicht die Stadt ist, die mein Herz gefangen hält. Sondern die Summe dessen, was ich dort erleben durfte.