Sonntag, 10. Mai 2009
Man wird es verstehen, geh und sprich es aus. Sie kochen mit Wasser und reden zu viel. Wenn man Dich nicht hört, dann sag es mit Nachdruck, es ist nichts dabei. Geh endlich und tu was Du musst, es ist längst überfällig. Bring es hinter Dich und zögere nicht.

Warte nicht länger auf den passenden Moment. Es fliegt kein Zettel vom Himmel auf dem stehen wird "Jetzt".

Sei wieder fair und sei wie Du bist. Verform Dich nicht länger, lass Dich nicht pressen, es passt nicht, sieh das endlich ein. Du weisst was Du willst und Du weisst was Du nicht willst.

Tu es, das Risiko ist immer da. Egal was man sagt, besinn Dich zurück.

Das bist doch nicht mehr Du, das ist jemand anderes. Verlier das nicht, verlier nicht das, was Dir lieb ist.

Du bist nicht allein, Du wirst es auch nicht sein. Aber hör auf zu täuschen, das ist es nicht wert. Wenn Du noch wartest, zerbricht so viel mehr.

Verdammt, denk nicht daran, was andere denken. Du bist der Mensch mit dem Gewissen. Du bist verantwortlich, niemand sonst. Die Umstände zählen nicht, Du hast es in der Hand.

Spreng die Ketten, zerbrich den Kreis, tu was Dein Herz Dir befiehlt. Hör auf zu denken, der Kopf ist hier falsch.

Es zieht seine Kreise, es weitet sich aus.

Warte nicht. Es bringt nichts.

Rette das, was geblieben ist.

Rette die Freundschaft, das Glück und den Frieden. Rette die Werte, die wichtig sind.

Geh hin und sprich es Dir aus der Seele, geh und sag was Dich bedrückt.

Warte nicht, es wird nur noch schlimmer. Warte nicht, bis alles zerbricht.

Und danach, wenn Du nicht weisst, was ist. Wenn Du Dich leer fühlst oder verwirrt...
Stell Dich in den Sommerwind und atme tief ein. Du wirst spüren, wie es sich anfühlt frei zu sein.

Es gibt keinen Mut ohne Angst!




Freitag, 8. Mai 2009




Donnerstag, 23. April 2009
Ich weinte als würde es kein morgen geben. Richtig mit Schluchzen, das kommt selten vor. In mir ist etwas gestorben und ich betrauerte es. Weil Weinen so müde macht, bin ich eingeschlafen dabei, ohne vorher den Wecker zu stellen.

Ich wachte auf, weil mir eine Katze an den Füßen kratzte. Pünktlich um 6:30 Uhr. Noch immer war ich kaputt, erschöpft, ausgelaugt. Konnte nicht einfach aufstehen und den Tag beginnen. Ich blieb also noch liegen. Um 7 ging ich ins Bad und erschrak. Es war, als könnte man jede Träne, die meine Augen in der Nacht verließ, abzählen. Jede einzelne. Die Lider geschwollen, dicke Ränder unter den Augen. Nichts, was ich dagegen tun konnte. Kaltes Wasser, viel kaltes Wasser. Es half nichts. Da ich schon spät dran war, musste ich das Haus verlassen. Ich wusste, dass ich genauso gut hätte nackt gehen können. Ich trug meine Seele im Gesicht und sie ließ sich nicht abwaschen oder wegschminken. Ich wusste, jeder würde mir ansehen, dass ich fertig bin.

Ein wenig zu spät traf ich auf der Arbeit ein. Alle versammelt zum Meeting und ich, mit meiner Seele im Gesicht, platzte da hinein. Jeder starrte mich an, niemand sagte etwas. Ich setzte mich so unauffällig es ging. Immer wieder bemerkte ich die Blicke, flüchtig, merkwürdig. Die Mittagspause folgte und meine Seele noch immer auf meinem Gesicht, über Nacht eingegraben, ganz tief. Mir ging es jämmerlich damit. Immer wieder Blicke. Ein Kollege, mit dem ich mich zur Pause traf, fragte ob ich nicht schlafen konnte. Sie war also noch da, meine Seele, ausgepackt für jeden sichtbar. Ich erzählte, ich hätte eine schlechte Nacht gehabt.

Später am Nachmittag traf ich ihn wieder. Er sagte, ich sähe noch immer total fertig aus. Ob es wirklich nur eine schlechte Nacht gewesen wäre, oder ob mir etwas in den Knochen stecke, fragte er. Ich sagte, das gehe nun halt nicht weg, das wird sich sicher mit dem nächsten Schlaf erledigen.

Den ganzen Tag wollte ich mich verstecken, ging aber nicht. Mich einfach nur vergraben, mich nicht so entblößen müssen. Ich wusste, ich darf nicht weinen, wenn ich am nächsten Tag zur Arbeit muss. Es hinterlässt zu viele Spuren, die nicht gehen wollen.

Dabei tut es gut alles einfach auszuheulen. Damit muss ich wohl bis zum Wochenende warten.




Montag, 20. April 2009


Du bist eis... eiskalt!
Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüßer Schmerz, sag mir wie weit [...] willst Du gehen?
(im Original von MIA)




Dienstag, 3. Februar 2009
... konnte ich nicht mehr einschlafen. Habe zwar die Zeit im Bett verbracht, aber mich berieseln lassen vom TV.

In mir ist Chaos. Ich weiss nicht, ob es am Schlafmangel liegt oder ob es was anderes ist...

Aber ich habe mich dabei ertappt, wie ich sogar schon bei der Rexona-Werbung in Tränen ausbreche...

"Gefühle lassen dich fünf mal mehr schwitzen[...]"
"Rexona lässt dich nicht im Stich"

Grausam, grausam, grausam.




Freitag, 7. November 2008
Wenn ich in der Nähe wohnen würde, würde ich jetzt sofort und auf der Stelle zu Dir rübergehen und bei Dir klingeln, um Dich dann gleich in den Arm nehmen zu können.

Einfach so.

Und dann würde ich wieder nach Hause gehen.




...ist nichts, was sich toll anfühlt...




Donnerstag, 6. November 2008
Die Nacht ist da. Kalte Hände. Nervosität macht sich breit.

Ist es jetzt nur noch durchhalten? Wenn ich so viel denke, ist es andersrum genauso?

Was ist, wenn ....




Dienstag, 4. November 2008
Auf etwas wackligen Beinen gehe ich, einen Schritt nach dem anderen. Ungewiss, ob dies richtig oder falsch ist, aber jeder Schritt muss sein. Anders geht es nicht. Stillstand ist der Tod.

Step 1
Der Bauch sagt "mach es". Aber ich mache es nicht, weil ich es nicht wegwerfen will.

Step 2
Der Kopf sagt "mach es". Aber der Bauch zweifelt plötzlich. Drama.

Step 3
Krieg. Der Bauch schreit, der Kopf ist still. Es geht nichts mehr.

Step 4
Stillstand. Der Kopf hat aufgegeben, der Bauch ist müde. Das Herz schaltet sich ein.

Step 5
Das Herz sagt "ich hab Angst". Der Kopf dröhnt. Der Bauch fühlt sich schlecht an. Das Blatt wendet sich ständig.

Step 6
.... (soweit bin ich bisher nicht gekommen)




Montag, 3. November 2008


gesehen auf http://mrbranchphoto.com